Stationäre Behandlung mit der richtigen Krankenhauszusatzversicherung

27. April 2012 | By | Reply More

Für alle Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse wird eine Krankenzusatzversicherung immer wichtiger. Im Zuge der Gesundheitsreform wurde der Leistungsumfang für gesetzlich Versicherte deutlich reduziert. Es muss z.B. anteilig für Medikamente zugezahlt werden, die es vorher kostenlos auf Rezept gegeben hat. Patienten die dieses vermeiden wollen können eine Krankenzusatzversicherung abschließen.

Durch die Krankenzusatzversicherung profitieren Patienten von Begünstigungen, welche sonst nur Privatversicherte zustehen. Es gibt Zusätze für Zähne, Augen, Krankenhausaufenthalte oder ambulante Behandlungen.

Mit einer Krankenzusatzversicherung für Zähne sind Zahnersatz und Plastikfüllungen abgesichert. Ein gesetzlich versicherter Patient erhält Amalgamfüllungen, es sei denn, er zahlt die Füllungen aus eigener Tasche. Guter Zahnersatz müssen gesetzlich Versicherte meist selbst zahlen. Mit einer Zusatzversicherung für Zähne passiert das nicht.

Auch die Augen können zusätzlich versichert werden. Zuschüsse gibt es hier für Kontaktlinsen oder Brille. Außerdem werden alle wichtigen Vorsorgeuntersuchungen von der Versicherung übernommen. Manche Versicherung bieten sogar Zuzahlungen für eine Laseroperation.

Krankenhauszusatzversicherung

Durch eine Krankenhauszusatzversicherung bekommt man Leistungen bei Aufenthalten in Krankenhäusern oder Therapieeinrichtungen.
Gesetzlich versicherte Patienten werden zunächst in das nächst gelegene Krankenhaus eingewiesen. Die Krankenkasse übernimmt nur eine Fallpauschale für alle Krankenhausleistungen. Der Patient wird von irgendeinem Arzt behandelt und bekommt ein Mehrbettzimmer.

Je nach Police der stationären Krankenhauszusatzversicherung kann der Patient sich für ein Ein- oder Zweibettzimmer entscheiden. Er kann so in Ruhe gesund werden, ohne Lärm von anderen Besuchern oder den Zimmernachbarn. Kassenpatienten können nur gegen Aufpreis von ca. 50-100 Euro ein Einzelzimmer bekommen.
Des Weiteren werden Patienten mit einer Krankenhauszusatzversicherung von einem Chefarzt behandelt. Diese können jede einzelne Leistung, bis zum sogenannten Höchstsatz der privaten Gebührenordnung für Ärzte, in Rechnung stellen. Daher ist es für Chefärzte finanziell ein Vorteil wenn sie nur Privatpatienten behandeln. Behandlungen, für die man nicht in einem Krankenhaus übernachten muss deckt die ambulante Krankenzusatzversicherung ab. Dazu zählen z.B. Medikamente die von einer gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden.

Auch für einen Heilpraktiker werden die Kosten der Behandlung übernommen. Das gilt für Gesetzliche Krankenkassen nicht.

Eine Zusatzpolice garantiert eine freie Klinikwahl.
Für Patienten, die in eine Klinik ihrer Wahl eingeliefert werden wollen, ist so eine Police sinnvoll.

Die zu zahlenden Monatsbeiträge für Zusatzversicherungen, wie eine Krankenhauszusatzversicherung, richten sich nach dem Eintrittsalter des Versicherungsnehmers, nach Vorerkrankungen und dem Geschlecht.
Versicherungsvergleiche können bequem im Internet getätigt werden.

Tags: , ,

Category: Krankenzusatz

Leave a Reply

shared on wplocker.com